Adventsfahrt zum Ebersberg

Es ist nun schon eine Weile her, dass unser Stamm seine Adventsfahrt hatte. Am 13. bis 15. Dezember haben 40 Pfadfinder auf dem Schloss Ebersberg übernachtet und gemeinsam eine schöne Adventszeit verbracht. Dabei hat auch eine neue Gruppe den Stamm kennenlernen können. So waren zum ersten mal Kinder der Gruppe Polarfuchs unter der Leitung von Carina, Lovis und Niklas mit dabei. Gemeinsam mit den anderen Gruppen haben sie ein Ritterprogramm der Leiter erlebt, wozu eine Nachtwanderung, ein Turnier und eine Ralley gehörten.

Samstag abend hat der Stamm dann das leckere Essen von den Geckos Sarah und Lisa genießen können, welches in den längsten Abend der Fahrt eingeführt hat. Gemeinsam haben wir zuerst den 3. Advent gefeiert und in einer besinnlichen Meditation Ruhe gefunden. Im Anschluss daran wurden in einer Versprechensfeier auf dem höchsten Turm der Burg 5 Versprechen abgehalten. Hierbei haben auch die drei Gruppenleiter der Polarfüchse ihre neue Stufe eingenommen. Mit einem kleinen Film zum Rittermotto und einer Singrunde hat dieser Abend dann sein Ende gefunden.

Abklingen konnte die Fahrt mit einer großen Spielerunde mit dem ganzen Stamm sonntag morgen, bevor es auf die lange Heimfahrt ging.

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Sommerlager bei Salzburg

Unser diesjähriges Sommerlager führte uns zum Pfadfinderdorf Zellhof am Mattsee nahe Salzburg. Mit insgesamt 800 weiteren Pfadfinderinnen und Pfadfindern campten wir direkt am See.

Anders als von unseren Sommerlagern gewöhnt ging es direkt mit dem Hike los, der die Gruppen diesmal gleich über 3 Nächte auf Wanderung schickte. Dabei wurden Gipfel erklommen, Kapellen „belagert“, nette Gastgeber gefunden, die unsere Kinder bei sich einquartiert haben und bei alledem ordentlich Strecke gemacht, sodass gleich zwei Gruppen eines der neuen Hikeabzeichen verdienen konnten, das ihnen eine am Stück gewanderte Strecke von über 50km würdigt.

Auf dem Zeltplatz selbst gab es auch einiges zu tun. So wurden nach den morgendlichen Aufweck-Runden im See bei anderen Lagern Äppel und Eier gegen allerhand getauscht, es wurde als Lagerbaute ein ansehnlicher Turm auf unseren Zeltplatz gestellt, es gab einen Mörder, den es zu fassen galt und zusätzlich zum gewohnten Möderspiel ein Platzspiel, bei dem allerhand kriminelle Machenschaften aufgedeckt wurden.

Während mehrerer Besuche Salzburgs wurde ein Schwimmbad angesteuert, die Stadt erkundet und am frei gestaltbaren Gruppentag entweder das Museum, das Kino oder eine Schnitzeljagd durch Salzburg besucht.

Die Kinder durften auch selbst kochen und sich bei einer Rallye Zutaten dafür verdienen. Aber auch sonst waren sie immer fleißig beim Kochen, Wasserholen, Spülen und Aufräumen in die tägliche Hilfe am Lagerleben eingespannt. Wenn mal nicht so viel zu tun war, konnte das gute Wetter dann jederzeit am See genossen werden.

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Aprilfahrt im Haus St. Michael (Mossautal)

Die diesjährige Aprilfahrt führte uns ins Haus St. Michael im schönen Mossautal. Da es bereits bei der letzten Fahrt so viel Spaß gemacht haben, war auch diesmal am Freitag ein Spieleabend angesagt. Bei der Rallye am Samstag durften die Gruppen zu verschiedenen Stationen im nahegelegenen Wald wandern und dort Holzhacken, eine verfrühte „Ostereiersuche“ mit Dingen aus unserem Materialraum erleben und ihr Teamwork beim „Löffelspiel“, sowie beim gegenseitigen Heben durch ein Seilnetz und mit zusammengebundenen Füßen auf die Probe stellen.

Ein Jungpfadfinderversprechen und drei First Aid Merit-Badges haben uns eine kleine, aber feine Versprechensfeier beschert und der bunte Abend war von allerhand spannender Spiele und einer grandiosen interaktiven Geschichte geprägt.

Nach einem turbulenten Hausspiel ging es dann Sonntags leider auch schon wieder heim, aber eine tolle Fahrt bleibt uns in einigen Bildern erhalten.


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Adventsfahrt im Haus UHU

Die Adventsfahrt verbrachten wir im Haus UHU bei Ober-Mörlen nördlich von Frankfurt. Das Programm war so gestaltet, dass die Kinder einiges mit nach Hause nehmen konnten: Wir haben Gelkerzen hergestellt, Plätzchen gebacken, gebrannte Mandeln gemacht und Seife produziert. Neben diesen Workshops gab es auch eine tolle Rallye mit vielen Stationen, die auf einem Hike in der Umgebung des Hauses besucht wurden. Nach der Ankunft am Freitag war erstmal ein lockerer Spieleabend angesagt und der bunte Abend war durch einige kurze Theaterstücke gestaltet, die im Laufe des Tages auf die Beine gestellt wurden. So wurde es auf jeden Fall nicht langweilig auf der Fahrt und einiges mitgenommen und gelernt haben wir auch.


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Sommerlager auf dem Bucher Berg

Wie jedes Jahr, waren wir am Ende der Sommerferien auf unserem zweiwöchigen Zeltlager. Dieses findet im Wechsel im Ausland und Inland statt, sodass nach dem Niederlande-Lager des letzten Jahres dieses Jahr der Pfadfinderzeltplatz „Bucher Berg“ in der Oberpfalz nahe Regensburg das Ziel des Stammes war. Bei fast 40°C haben es sich unsere fast 40 Pfadfinderinnen und Pfadfinder nicht nehmen lassen, das örtliche Naturschwimmbad mehrmals zu besuchen, sich bei der Kanutour auf der Altmühl auch mal außerhalb des Bootes aufzuhalten und beim Besuch in Regensburg eine ausführliche Pause im schattigen Stadtpark zu machen. Dabei sind die Aktivitäten dennoch nicht zu kurz gekommen: Rallyes, Nachtspiele, Lagerbauten, Lagerfeuer, Brotbacken, Wanderungen, Kletterpark, Stadtrallye und internationale Abende mit den anderen Pfadfinderstämmen des Zeltplatzes haben ein umfangreiches Programm ergeben. Auch zwei Wortgottesdienste haben gemeinsam mit einer umfangreichen Versprechensfeier für ein stimmungsvolles Lager gesorgt.
Unser Stamm „Ulrich von Münzenberg“ zeichnet sich dadurch aus, dass Kinder früh das Stammesleben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können. So ist es besonders erfreulich, dass auf dem Lager eine neue Gruppe in die Leiterrunde aufgenommen wurde, die schon bald die Weichen für die Zukunft stellen wird.
Mit dabei war in diesem Jahr auch Pfr. Martin Kleespies, der seit einigen Jahren Kurat (geistlicher Vorsitz) des Stammes ist und mit seiner aktiven und offenen Art das Lagerleben sehr bereichert hat.


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Drachenbootsfahrt vom Kühkopf nach Frankfurt

Wir haben über das diesjährige Pfingstwochenende auf einem Drachenboot den Rhein erkundet. Genauer: auf einem Doppeldrachen aus zwei durch eine Plattform verbundene Drachenbooten. Der erste Tag wurde zur Übung auf dem Altrhein beim Kühkopf verbracht und nach einer Führung des örtlichen Försters durch das Naturbildungszentrum Kühkopf gestaltete Pfr. Martin Kleespies einen Wortgottesdienst zum Thema Gemeinschaft. Am zweiten Tag ging es in einer Etappe vom Kühkopf aus den Rhein runter und den Main hoch bis nach Höchst a.M., und am dritten Tag in einer zweiten Etappe schließlich von dort aus nach Frankfurt.

Bereits vor drei Jahren ist der Stamm das erste Mal mit einem Doppedrachen auf dem Main unterwegs gewesen, sodass nun mit dem Rhein eine Strecke gesucht wurde, die etwas mehr Herausforderung bot. Da der Stamm in der Zwischenzeit gewachsen ist, war das jedoch gut zu meistern. So war das Boot mit 34 Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Vollbesetzung unterwegs, während ein Teil der Leiterrunde noch Lager ab- und aufbauen konnte.


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Hogwarts im Lilienwald

Die Aprilfahrt 2018 ging in das Pfadfinderzentrum Lilienwald bei Karben und gab der Gruppe Kobra die Möglichkeit, ihre erste Fahrt zu organisieren. Diese nutzten sie, um das Wochenende unter das Motto „Harry Potter“ zu stellen. So wurde die Zauberlehrlinge zu Beginn der Fahrt in die Häuser von Hogwarts eingeteilt und kämpften während zahlreicher Aktionen um den Hauspokal.


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Adventsfahrt Haus Lindenmühle

Die Adventsfahrt führte uns in das Freizeitheim Lindenmühle, das dieses Mal wundervoll eingeschneit war. Das Programm gestalteten ein zweites Mal in diesem Jahr Max und Florian, die an einem Kasinoabend mit allerlei Spielen aufwarteten. Das darin verdiente Spielgeld konnte an der Bar in leckere Säfte umgewandelt werden. Bei einer Essens-Rallye am nächsten Tag standen Pfannkuchen, Sandwiches, Käsefondue und Brötchen gemacht werden. Am Samstagnachmittag besuchte uns Inge, sodass wir am Samstag Abend einen schönen Gottesdienst feiern konnten. Dabei kam der Gemeinschaftsraum an seine Grenzen, der diesmal eine unfassbare Teilnehmerzahl von über 50 Pfadfinderinnen und Pfadfindern beherbergen durfte.


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30 Jahre Stamm „Ulrich von Münzenberg“

1987 gründeten einige waghalsige Leiter und Rover den Stamm „Ulrich von Münzenberg“. 30 Jahre ist das nun her, was wir gebührend feiern wollten. In Absprache mit dem Forstamt konnten wir dafür den denkbar besten Ort gewinnen – die Tannenburg. Dorthin wanderte der Stamm am Freitagmittag und nahm die Burg für sich ein. Jurte, Küchenzelt und Kohten wurden aufgebaut, die Stammesflagge auf dem neueröffneten Bergfried gehisst und ein Lagerfeuer angemacht. Eine Nachtwanderung, das Bemalen von Abzeichenbüchsen, das Erstellen einer Zeitkapsel, eingegossen in Zement und eine Fotobox mit allerhand Verkleidungen gestalteten das Programm ebenso, wie ein Gottesdienst, der mit bester Besetzung gemeinsam von Thomas, Martin, Bernd und Pfr. Rabenau gestaltet wurden. Am Samstag kamen zum Stamm einige ‚Ehemalige‘ hoch auf die Burg zum gemeinsamen Grillen und während die Kinder Samstag Abends heimgingen, ließen die ‚Ehemaligen’ gemeinsam mit der aktiven Leiterrunde den Abend ausklingen. Nach kräftigem Anpacken beim Abbau am Sonntag wurde die Burg wieder in ihrem Normalzustand den Wanderern überlassen. Bleiben wird die Erinnerung an ein grandioses Jubiläum. Dafür danken wir allen Ehemaligen (insbesondere Bernhard für die Finanzierung), Kindern und Leitern, die das Wochenende gemeinsam gefeiert haben.


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Sommerlager in Holland

Das diesjährige Sommerlager verbrachten wir in Holland in der Nähe von Zandvoort auf dem Zeltplatz Het Naaldenveld, der wie der Name schon klingt aus Nadelwald besteht. Das ermöglichte uns dieses Jahr ein sehr großes Lager aufzubauen.

Direkt neben uns in den Dünen waren zwei Nationalparks, in denen wir viel über Flora und Fauna entdecken konnten.

Das gute Wetter ermöglichte es uns außerdem mehrere Tage am Strand zu verbringen und eine Bootstour durch Amsterdams Grachten zu machen.

Auch die Abende mit Lagerfeuer, Singen und Spielen kamen nicht zu kurz und fanden ihre Krönung im Bunten Abend mit vorherigem Wortgottesdienst und Versprechensfeier.

Am Gruppentag konnte sich jede Gruppe selber überlegen, was sie machen wollen. So ging es für die Geckos zu einem Abenteuerspielplatz, die Alligatoren machten eine Fahrradtour und die Kobras bauten unserem Lager einen Eingangstorbogen mit Plattform.

Der Höhepunkt des Programmes war das Selbermachen von Käse und das Bemalen von Holzschuhen auf einem altniederländischen Gutshof.

Zwischen Wandern, Spielen und gemütlichem Beisammensein hatte Langeweile keinen Platz und die zwei Wochen neigten sich viel zu schnell dem Ende zu.


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