Sommerlager auf dem Bucher Berg

Wie jedes Jahr, waren wir am Ende der Sommerferien auf unserem zweiwöchigen Zeltlager. Dieses findet im Wechsel im Ausland und Inland statt, sodass nach dem Niederlande-Lager des letzten Jahres dieses Jahr der Pfadfinderzeltplatz „Bucher Berg“ in der Oberpfalz nahe Regensburg das Ziel des Stammes war. Bei fast 40°C haben es sich unsere fast 40 Pfadfinderinnen und Pfadfinder nicht nehmen lassen, das örtliche Naturschwimmbad mehrmals zu besuchen, sich bei der Kanutour auf der Altmühl auch mal außerhalb des Bootes aufzuhalten und beim Besuch in Regensburg eine ausführliche Pause im schattigen Stadtpark zu machen. Dabei sind die Aktivitäten dennoch nicht zu kurz gekommen: Rallyes, Nachtspiele, Lagerbauten, Lagerfeuer, Brotbacken, Wanderungen, Kletterpark, Stadtrallye und internationale Abende mit den anderen Pfadfinderstämmen des Zeltplatzes haben ein umfangreiches Programm ergeben. Auch zwei Wortgottesdienste haben gemeinsam mit einer umfangreichen Versprechensfeier für ein stimmungsvolles Lager gesorgt.
Unser Stamm „Ulrich von Münzenberg“ zeichnet sich dadurch aus, dass Kinder früh das Stammesleben nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten können. So ist es besonders erfreulich, dass auf dem Lager eine neue Gruppe in die Leiterrunde aufgenommen wurde, die schon bald die Weichen für die Zukunft stellen wird.
Mit dabei war in diesem Jahr auch Pfr. Martin Kleespies, der seit einigen Jahren Kurat (geistlicher Vorsitz) des Stammes ist und mit seiner aktiven und offenen Art das Lagerleben sehr bereichert hat.


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Drachenbootsfahrt vom Kühkopf nach Frankfurt

Wir haben über das diesjährige Pfingstwochenende auf einem Drachenboot den Rhein erkundet. Genauer: auf einem Doppeldrachen aus zwei durch eine Plattform verbundene Drachenbooten. Der erste Tag wurde zur Übung auf dem Altrhein beim Kühkopf verbracht und nach einer Führung des örtlichen Försters durch das Naturbildungszentrum Kühkopf gestaltete Pfr. Martin Kleespies einen Wortgottesdienst zum Thema Gemeinschaft. Am zweiten Tag ging es in einer Etappe vom Kühkopf aus den Rhein runter und den Main hoch bis nach Höchst a.M., und am dritten Tag in einer zweiten Etappe schließlich von dort aus nach Frankfurt.

Bereits vor drei Jahren ist der Stamm das erste Mal mit einem Doppedrachen auf dem Main unterwegs gewesen, sodass nun mit dem Rhein eine Strecke gesucht wurde, die etwas mehr Herausforderung bot. Da der Stamm in der Zwischenzeit gewachsen ist, war das jedoch gut zu meistern. So war das Boot mit 34 Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Vollbesetzung unterwegs, während ein Teil der Leiterrunde noch Lager ab- und aufbauen konnte.


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Hogwarts im Lilienwald

Die Aprilfahrt 2018 ging in das Pfadfinderzentrum Lilienwald bei Karben und gab der Gruppe Kobra die Möglichkeit, ihre erste Fahrt zu organisieren. Diese nutzten sie, um das Wochenende unter das Motto „Harry Potter“ zu stellen. So wurde die Zauberlehrlinge zu Beginn der Fahrt in die Häuser von Hogwarts eingeteilt und kämpften während zahlreicher Aktionen um den Hauspokal.


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Adventsfahrt Haus Lindenmühle

Die Adventsfahrt führte uns in das Freizeitheim Lindenmühle, das dieses Mal wundervoll eingeschneit war. Das Programm gestalteten ein zweites Mal in diesem Jahr Max und Florian, die an einem Kasinoabend mit allerlei Spielen aufwarteten. Das darin verdiente Spielgeld konnte an der Bar in leckere Säfte umgewandelt werden. Bei einer Essens-Rallye am nächsten Tag standen Pfannkuchen, Sandwiches, Käsefondue und Brötchen gemacht werden. Am Samstagnachmittag besuchte uns Inge, sodass wir am Samstag Abend einen schönen Gottesdienst feiern konnten. Dabei kam der Gemeinschaftsraum an seine Grenzen, der diesmal eine unfassbare Teilnehmerzahl von über 50 Pfadfinderinnen und Pfadfindern beherbergen durfte.


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30 Jahre Stamm „Ulrich von Münzenberg“

1987 gründeten einige waghalsige Leiter und Rover den Stamm „Ulrich von Münzenberg“. 30 Jahre ist das nun her, was wir gebührend feiern wollten. In Absprache mit dem Forstamt konnten wir dafür den denkbar besten Ort gewinnen – die Tannenburg. Dorthin wanderte der Stamm am Freitagmittag und nahm die Burg für sich ein. Jurte, Küchenzelt und Kohten wurden aufgebaut, die Stammesflagge auf dem neueröffneten Bergfried gehisst und ein Lagerfeuer angemacht. Eine Nachtwanderung, das Bemalen von Abzeichenbüchsen, das Erstellen einer Zeitkapsel, eingegossen in Zement und eine Fotobox mit allerhand Verkleidungen gestalteten das Programm ebenso, wie ein Gottesdienst, der mit bester Besetzung gemeinsam von Thomas, Martin, Bernd und Pfr. Rabenau gestaltet wurden. Am Samstag kamen zum Stamm einige ‚Ehemalige‘ hoch auf die Burg zum gemeinsamen Grillen und während die Kinder Samstag Abends heimgingen, ließen die ‚Ehemaligen’ gemeinsam mit der aktiven Leiterrunde den Abend ausklingen. Nach kräftigem Anpacken beim Abbau am Sonntag wurde die Burg wieder in ihrem Normalzustand den Wanderern überlassen. Bleiben wird die Erinnerung an ein grandioses Jubiläum. Dafür danken wir allen Ehemaligen (insbesondere Bernhard für die Finanzierung), Kindern und Leitern, die das Wochenende gemeinsam gefeiert haben.


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Sommerlager in Holland

Das diesjährige Sommerlager verbrachten wir in Holland in der Nähe von Zandvoort auf dem Zeltplatz Het Naaldenveld, der wie der Name schon klingt aus Nadelwald besteht. Das ermöglichte uns dieses Jahr ein sehr großes Lager aufzubauen.

Direkt neben uns in den Dünen waren zwei Nationalparks, in denen wir viel über Flora und Fauna entdecken konnten.

Das gute Wetter ermöglichte es uns außerdem mehrere Tage am Strand zu verbringen und eine Bootstour durch Amsterdams Grachten zu machen.

Auch die Abende mit Lagerfeuer, Singen und Spielen kamen nicht zu kurz und fanden ihre Krönung im Bunten Abend mit vorherigem Wortgottesdienst und Versprechensfeier.

Am Gruppentag konnte sich jede Gruppe selber überlegen, was sie machen wollen. So ging es für die Geckos zu einem Abenteuerspielplatz, die Alligatoren machten eine Fahrradtour und die Kobras bauten unserem Lager einen Eingangstorbogen mit Plattform.

Der Höhepunkt des Programmes war das Selbermachen von Käse und das Bemalen von Holzschuhen auf einem altniederländischen Gutshof.

Zwischen Wandern, Spielen und gemütlichem Beisammensein hatte Langeweile keinen Platz und die zwei Wochen neigten sich viel zu schnell dem Ende zu.


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Leiterfahrt im Hochschwarzwald

Unsere diesjährige Leiterfahrt ging direkt im Anschluss an den Himmelfahrtgottesdienst los und führte uns auf eine Wanderung durch den Hochschwarzwald. Bei Bonndorf gestartet führte uns unserer Weg den spannenden und abwechslungsreichen Schluchtensteig entlang, hin zum Schluchsee und von dort aus nach Sankt Blasien. Genächtigt wurde in einer Scheune, einem Berggasthof und einer Jugendherberge. Da wir einen ganzen Tag zur Umrundung des Schluchsees hatten, blieb auch genügend Zeit, die Sonne am und im See zu genießen.


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Aprilfahrt nach Weilburg a.d. Lahn

Wir haben das vergangene Wochenende direkt an und auch auf der Lahn verbracht. In Weilburg gibt es ein Pfadfinderzentrum der Seepfadfinder Dreieich, bestehend aus zwei rustikalen Hütten, direkt an der Lahn gelegen. Auch ein Kanu zur Überfahrt am selbstgespannten Seil war vorhanden, sodass wir für das Programm zum Wald an das andere Ufer übersetzten konnten. Dort gab es dann einen Schatz zu suchen und auf dem Weg dahin musste mit einigen seltsamen Charakteren verhandelt werden, in der Hoffnung die erhandelten Gegenstände und Kartenteile nicht von Räubern geklaut zu bekommen.
Das Haus selbst war etwas kleiner als sonst, aber dafür sehr charmant mit Kaminöfen und Matratzenlagern ausgestattet. Die Gruppe Gecko konnte mit leckeren Burgern ihr Merit Badge Cooking erlangen und zum Abschluss der Fahrt ging es für alle noch unter die Erde in eine wundersam anmutenden Tropfsteinhöhle, für die wir eine Privatführung bekommen haben.


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Handwerksfahrt zum Donnerskopf

Am vergangenen Wochenende waren wir zur Adventsfahrt auf dem Donnerskopf, dem ehemaligen Warnamt VI, das nach Ende des Kalten Krieges zum Pfadfinderzentrum umgebaut wurde.

Begleitet wurde die Fahrt von einer Handwerkergruppe, aus der leider am Freitag Abend ein Mitglied, die liebe Lydia ermordet wurde. Unsere Kinder halfen daher am Samstag das furchtbare Verbrechen aufzuklären. Sie schufen sich dazu zuerst ein Bild, welcher Handwerker mit wem in welcher Beziehung steht, welche Motive hinter dem Mord gesteckt haben und glichen Alibis ab. Am Samstag Abend gelang es daher nach erfolgreichen Ermittlungen, den Mörder zu überführen.
Die Handwerker brachten den Kindern im Gegenzug auch einiges bei: Es wurden Laugenbrezeln gebacken, Tontöpfe bemalt, Reifen gewechselt, Halstuchknoten geknotet und Teelichtständer geschreinert, die nun als Adventskranz Verwendung finden.


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Sommerlager 2016 im Brexbachtal

Dieses Jahr zog es unseren Stamm in das wunderschön gelegene Brexbachtal nahe Bendorf-Sayn, unweit von Koblenz und Neuwied. Der Zeltplatz war eine wahre Freude – dort ließ es sich neben vielen anderen Pfadfinderstämmen entlang eines herrlichen Flüsschens sehr gut aushalten. Das gute Wetter war zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder auf unserer Seite und bescherte uns fast durchgängig zwei Wochen voller Sonnenschein und Spaß – Schlammschlachten und Notunterkünfte wie im Allgäu 2014 blieben zum Glück aus.

Das Wetter ermöglichte uns auch, unser vielfältiges Programm wie geplant durchzuführen.
Von Kanufahren, langen Wanderungen, dem Schmetterlingsgarten in Sayn, oder einem Nachmittag im Kletterwald, über Schwimmbadbesuche, Turnbeutelbatiken, einer Nachtwanderung, Pizzaofen- und Staudammbauen, sowie einer Lagerolympiade, bis hin zu wunderbaren Abenden am Lagerfeuer, mit Liedern, Gitarren, Stockbrot oder Marshmallows, haben wir wirklich viel erlebt! Natürlich verbrachten wir auch einen Tag in Koblenz. Dort sahen wir uns die Mündung von der Mosel in den Rhein am Deutschen Eck an und fuhren mit der Seilbahn über den Rhein auf die Festung Ehrenbreitstein. Am Nachmittag konnten die Kinder die Stadt dann in Kleingruppen auf eigene Faust entdecken. Zudem verbrachten wir auf dem traditionellen Hike, einer zweitägigen Wanderung in kleinen Gruppen, eine Nacht außerhalb des Lagers – immer ein kleines Abenteuer! Gefolgt wurde der Hike von einem Wortgottesdienst, der Versprechensfeier und einem lustigen Bunten Abend, zu dem uns unser Kurat und Pfarrer Martin Kleespies besuchte.

Daher vergingen die zwei Wochen, voller Spaß und Freundschaft, tollen Erlebnissen und Abenteuern, wie im Flug. Vielen Dank an alle Eltern, die uns auch dieses Jahr so zahlreich ihr Vertrauen schenkten und uns somit dieses wunderschöne Sommerlager ermöglicht haben.

Nun schauen wir mit großer Vorfreude auf die kommenden Aktionen und Fahrten und besonders auf das Sommerlager 2017, das uns wieder ins Ausland führen wird.

Allzeit Gut Pfad, Julia und Andi


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